Hygienekonzept Friedhof Aufkirchen

Hygienekonzept zum Ablauf von Bestattungen

unter Berücksichtigung der coronabedingten Schutzmaßnahmen auf dem evangelisch-lutherischen Friedhof der Kirchenstiftung Aufkirchen

 Auf der Basis der Vierten Bayerischen lnfektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 5. Mai 2020 (BayMBt. 2020 Nr. 240, BayRS 2126-1-8-G) beschließt der Kirchenvorstand am 18.06.2020 und am 16.07.2020 folgendes Konzept:

1. Trauerfeier, Verabschiedung in Gebäuden (Kirche und Leichenhalle)

Die St. Johanneskirche in Aufkirchen unterliegt einer Maximalpersonenzahl, die 55 Personen nicht überschreiten darf. Hier gilt der Hygieneplan der Kirchengemeinde Aufkirchen für die Durchführung von Gottesdiensten.

Die Leichenhalle darf neben den nächsten Angehörigen nur immer von 1 Person betreten werden.

Zur Verabschiedung am Sarg bitten wir die Bestatter den Sarg / Urne aus der Leichenhalle herauszufahren.

2. Trauerfeier im Freien auf dem Friedhof

Für die Fortsetzung der Trauerfeier mit Grablegung gelten die gleichen Vorgaben wie für alle anderen Gottesdienste im Freien: Mundschutzpflicht und Mindestabstand (Einzelpersonen bzw. Personen eines Haushalts) von 1,5 Metern. Musiker dürfen im Rahmen der Abstandsregeln (2 Meter) eingesetzt werden. Aufgrund der Fläche des Friedhofs um die Leichenhalle herum und den gesetzlichen Bedingungen, dürfen 100 Personen die Trauerfeier in nächster Nähe verfolgen.

Wir bitten alle Angehörigen darum, personalisierte Einladungen zu versenden, das Veröffentlichen des Bestattungstermines in Zeitungen sollte weiterhin, wie in den letzten Monaten, unterbleiben.

Mikrofone sind lediglich von einer Person zu benutzen und anschließend zu desinfizieren.

 3. Besondere Vorgaben für den Gang zum Grab und das Verhalten am Grab

 Zur Verabschiedung am Grab müssen die Personen in einer Einbahnweg-Regelung am Grab vorbeilaufen, sie dürfen nicht wieder zurückgehen, da sie sonst anderen Personen entgegenlaufen.

 Bestatter und Pfarrerin/Pfarrer (bzw. Redner) helfen bei der Durchsetzung dieser Regelung.

Am Grab wird der rituelle Erdwurf durch Pfarrerin/Pfarrer gemacht, andere Personen dürfen die Schaufel nicht berühren. Wir raten dazu, Blumen zu werfen oder eine Hand voll Erde zu nehmen. Die Schaufel kann leider nicht nach jeder Person desinfiziert werden, das würde den zeitlichen und organisatorischen Rahmen sprengen. Für Weihwasser bei katholischen Beerdigungen gilt alles entsprechend.

4.  Festgelegter Benutzungszwang für bestimmte Tätigkeiten

Durch Satzung ist bereits festgelegt, dass folgende Aufgaben durch den beauftragten Dienstleister des Trägers erfolgen:

– das Herrichten (Ausheben, Verfüllen und Schließen) des Grabes 

Für diese Tätigkeiten muss der Dienstleister auch die Kontrolle der Hygienevorschriften bei ihrem Personal überwachen.

 5. Bestimmte Tätigkeiten ohne Benutzungszwang

Die Bestellung der Sarg- und Kreuzträger erfolgt durch die Kirchengemeinde. 

Der Friedhofsträger ist wie immer für diese Tätigkeiten verantwortlich.

 6.  Durchführung des Corona-Sicherheitskonzepts bei nicht-evangelischen Bestattungen

In allen Bestattungsfällen spielt es keine Rolle, ob es sich um eine evangelische oder katholische, eine christliche oder anderskonfessionelle oder eine nichtreligiöse Trauerfeier handelt.
Hierüber muss eine Erklärung über Erhalt des Hygienekonzepts und Übernahme der Haftung unterschrieben werden

Das erstellte Sicherheitskonzept gilt und muss eingehalten werden.

7. Mitwirkung jedes Einzelnen

Für die Einhaltung der Abstandsregelung und die MNB trägt jeder einzelne selbst die
primäre Verantwortung.

 Beschluss Kirchenvorstand, 18.06.2020 und 16.07.2020

Der Kirchenvorstand: