St.Johannisorgel

Rückblick: Symposium April 2016 mit vier renommierten Orgelbaufirmen Entscheidung für das Angebot der Orgelbaufirma Ahrend aus Leer (Ostfriesland) im April 2017. Ein Vertrag mit der Firma kann
jedoch erst geschlossen werden, wenn die Finanzierung gesichert ist und die
kirchenaufsichtliche Genehmigung vorliegt.
Im Oktober 2017 wurden vom Baureferat des Landeskirchenamtes Bedenken im Hinblick auf die Statik des Fundamentes der Orgelempore und – damit verbunden – möglicher kostenintensiver Umbauarbeiten angezeigt. Diese Folgekosten müssen nun in einen weiteren Finanzierungsplan eingerechnet werden, was wiederum zur Folge hat, dass der Vergabe-Auftrag an die Fa. Ahrend wieder noch nicht unterschrieben werden kann.

Die ausführende Orgelbaufirma kann uns erst nach erfolgter Vertragsunterzeichnung fest einplanen und deshalb verschiebt sich der Beginn der Orgel-Rekonstruktion leider immer weiter nach hinten. Möglicher Beginn derzeit: 2022

Runder Tisch in München:

Am Dienstag, den 13. März 2018 fuhren wir, die Mitglieder des Kirchenvorstandes, der 1. und der 2. Bürgermeister Herr Karl Fickel und Herr Werner Schmitz nach München, um im Landeskirchenamt (LKA) unser Anliegen vorzubringen.

Auch unsere beiden Orgelsachverständige Pfr. Chr. R. Morath und Prof. Egert Pöhlmann aus Erlangen waren angereist.

Am runden Tisch trafen wir uns mit Herrn Lautner vom Baureferat des LKA, dem Landeskirchenmusikdirektor Knoerr, Frau Sählbrand von der Rechtsabteilung und Dr. Huber vom Amt für Denkmalpflege. Auch Dekan Rummel hatte an diesem Tag im LKA in München zu tun und konnte deshalb ebenfalls an der Runde teilnehmen.

Nach fast drei Stunden waren wir nicht wirklich zu einem guten Ergebnis gekommen. Es waren leider noch viel zu viele offene Fragen, die es nun gilt im Miteinander zu klären.

Zwischenzeitlich haben wir von der Kirchenleitung ein Schreiben erhalten, in welchem die Bedenken im Einzelnen
formuliert sind:

– Finanzen – Angst vor Verschuldung der Kirchengemeinde

– Amt für Denkmalpflege sieht im Bezug des gewachsenen Zustands keine Möglichkeit zur Rekonstruktion auf 1663.

– Bedenken des Landeskirchenmusikdirektors Knoerr im Hinblick der Spielbarkeit für die Organisten und dem Zusammenspiel mit Posaunenchor und Gemeinde.

Aufgabe:

Seit diesem Termin in München sind wir noch motivierter, unser Ziel zu erreichen. Wir sind uns bewusst, dass

– die Kostenfrage überschaubar bleiben und unsere Kirchengemeinde finanziell handlungsfähig bleiben muss.

– wir im Miteinander nach Lösungen suchen.

– wir die Verantwortung für unsere Kirchengemeinde haben, jedoch auch den Wert dieser herausragenden Orgel nicht nur für uns, sondern auch für nächsten Generationen erhalten müssen.

Vorschau:

Derzeit laufen viele Gespräche mit den Verantwortlichen in der Landeskirche und dem Amt für Denkmalpflege. Auch auf politischer Schiene wurden weitere Kontakte geknüpft, die es gilt, zu vertiefen.

Zusammen mit der Orgelbaufirma gibt es Überlegungen, die Kosten zu senken und trotzdem unter den historischen Kenntnissen ein Kleinod für die gesamte Region zu erhalten.

Außerdem wird es einen weiteren „runden Tisch“ im Juni 2018 geben, wobei wir alle hoffentlich unserem gemeinsamen Ziel wieder ein Stück näher kommen.

 

Wenn Sie Fragen, Anregungen oder auch Bedenken haben, kommen Sie auf uns zu. Bringen Sie sich mit ein, jede Idee ist uns herzlich willkommen.

 

Sie können sicher sein, wir werden nicht aufgeben, sondern kämpfen für unsere St. Johannis-Orgel und für unsere
Kirchengemeinde.

 

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