Seniorenkreis

Coronabedingt kann derzeit kein Seniorenkreis stattfinden.

Am Dienstag 10.03.2020 besuchten uns 20 Kinder mit ihren Erziehern* innen aus der „Kinderschule“ Gerolfn- gen. Anders als sonst üblich, saßen die Senioren im großen Stuhlkreis und die Kinder verteilten sich in der Mite. Sie begrüßten uns mit einem Lied und jedes einzelne Kind wurde mit Namen vorgestellt. Auf dem Boden wurde ein Bild aufgebaut mit zwei Wegen, Häu- sern, Blumen, einer Schnecke und ei- nem Hasen. Dazu wurde die Geschich- te von der Schnecke und dem Hasen erzählt. Der Hase ist im Leben sehr schnell unterwegs, legt eine lange Stre- cke zurück und sieht eine Menge, wäh- rend die Schnecke nur langsam vor- wärtskommt und ein viel kleineres Umfeld hat. Jedoch im Unterschied zum Hasen, der die Dinge am Wegesrand übersieht, nimmt die Schnecke die Kleinigkeiten des Lebens wahr. Der Hase wurde mit den Erwachsenen verglichen, die viel Arbeit haben,
Planen und Sorgen und für so manche scheinbare Kleinigkeiten nicht die Zeit und Ruhe haben. Die Schnecke steht für die Kinder und Senioren. Ihr Umfeld ist kleiner, sie haben mehr Ruhe und sehen
und fühlen deshalb auch die Kleinigkeiten, die am Wegrand stehen. Anschließend war unser Gedächtnis gefragt. Ein Kind stand auf und wir Erwachsene sollten noch den Namen wissen, was sich manchmal als schwierig erwies.
Vielen Dank für den frischen Schwung und die Freude, welche die Kinder in unseren Seniorenkreis brachten. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. Wegen der Corona Krise fällt unser Seniorenkreis bis zum Sommer aus. So Gott will, starten wir nach der Sommerpause wieder am Dienstag, den 13. Oktober um 14.00 Uhr in Gerolfingen im Gemeindehaus. Thema: „Den Herbst des Lebens gestalten“, mit Pfarrer Dr. Markus Roth aus Segringen
Bis dahin, bleiben sie behütet und bewahrt und bei stabiler Gesundheit!
Ihr Seniorenkreis-Team
Annette Nehmeyer Text

im Januar
war in Aufkirchen Pfarrer Fleps aus Wassertrüdingen zu Besuch. Wir hörten eine Andacht über die Jahreslosung „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!” Glauben und Nicht-glauben-können liegen nah beieinander. Nichts scheint manchmal unsicherer als der Glaube. Doch wir sollen wissen: GLAUBE ist keine VERMUTUNG – sondern ein VERTRAUEN! Das Sicherste in unserem Leben soll sein, wenn wir alles in Gottes Hand legen können, um von IHM gestärkt und gerettet zu sein. Er will uns mit unserem Unglauben auffangen. Mit diesem Vertrauen starten wir das neue Jahr.

Pfarrer Fleps nahm uns mit seinen Bidern auf die Reise durch Armenien und Georgien—vom Berg Ararat bis zum Kaukasus. In Armenien wirkten schon die Apostel Thaddäus und Bartholomäus! Wir sahen alte Kirchen, die zum Teil noch aus dem 4. Jahrhundert stammen. Die Hauptstadt ist Jerewan. Dort gibt es zahlreiche Monumentalbauten aus der Sowjetära. Das Wahrzeichen Armeniens ist der Berg Ararat. Da er in der Türkei liegt, können die Armenier nur mit einer besonderen Erlaubnis den Berg besteigen. Genau am Fuße des Ararats verläuft die Grenze. In Georgien grüßt eine 23 Meter hohe Statue, Mutter Georgia, ihre Gäste. Sie steht in der Hauptstadt Tiflis und hält in der rechten Hand eine Schale mit Wein für die Freunde, um sie zu begrüßen; in der Linken hält sie ein Schwert gegen die Feinde. Schon in der Antike reisten Menschen aus der ganzen Welt nach Georgien wegen der Schwefelbäder zum Kuren. Wir sahen Fotos vom Höhlenkloster Warsdia aus dem 12. Jahrhundert. Durch seine mitreisende und lebendige Erzählung hatten wir eine wunderschöne
visuelle Reise.

 

Im Februar

war Christine Lutz in unserem Seniorenkreis zu Besuch. Sie stellte uns das diesjährige Weltgebetstagsland SIMBABWE vor. Simbabwe ist ein Binnenland und liegt im Süden Afrikas. Im Norden des Landes verläuft der gigantische Sambesi Strom, mit den breitesten Wasserfällen, den Viktoriafällen, der Welt. Seit 1989 gehören sie zum Weltkulturerbe der
UNESCO. Lange unter der Kolonie Englands hieß es Rhodesien. Im Jahre 1980 wurde es von dem Diktator Mugabe in die Unabhängigkeit geführt und erlebt seither Elend und Schrecken und große Armut. 80 % der Menschen sind arbeitslos. 80 % der Einwohner gehören dem Stamm der Shona an. 90% der Bevölkerung sind Christen. Die Hauptstadt heißt Harare. Simbabwe gehört mit zu den meist betroffenen Gebieten für HIV und Aidsinfizierten. Es gibt sehr viele Waisenkinder, da beide Eltern an der Krankheit gestorben sind. Wir sahen Bilder von diesem Land und sangen zwei rhythmisch mitreißende Lieder. Christine Lutz gab uns einen fundierten und lebendig erzählten Einblick auf Simbabwe. Wir danken Christine Lutz für Ihr Engagement!

Annette Nehmeyer